Klimaschutz ist der Sammelbegriff für Maßnahmen, die einer globalen Erwärmung entgegen wirken und ihre Folgen abmildern oder verhindern sollen. Grundlage für diese Maßnahmen sind völkerrechtliche Abkommen, Entscheidungen auf europäischer oder nationaler Ebene sowie Selbstverpflichtungen der Industrie.

Initiative: Metalle pro Klima

Metalle pro Klima - Die Initiative stellt sich vor

Unternehmensinitiative mit Perspektiven Metalle pro Klima ist eine Initiative führender Unternehmen der Nichteisen(NE)-Metallindustrie. mehr...

WVM - ein Blick in den Geschäftsbericht

Mit PERSPEKTIVEN leistet die WirtschaftsVereinigung Metalle einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion und positioniert die Nichteisen-Metallindustrie als Problemlöser und Innovationsmotor. Lesen Sie hier die aktuelle Ausgabe des Geschäftsberichtes der WirtschaftsVereinigung Metalle.

Weltklimakonferenz in Durban, COP 17

Hintergründe und Positionen zur Weltklimakonferenz in Südafrika mehr...

Hintergrundsammlung Megathema Ressourceneffizienz

Die Diskussion um Ressourceneffizienz gewinnt international, europäisch und national an Fahrt. Experten erwarten, dass Ressourceneffizienz perspektivisch eine ähnliche Bedeutung erlangen wird wie der Klimaschutz, und sogar noch darüber hinaus. mehr...

Hintergrunddokument EU-Stoffpolitik

Deutschland will neben der Energie‐ und Klimapolitik auch in der Chemikalienpolitik eine Vorreiterrolle einnehmen. Doch wie können Umwelt und Gesundheit geschützt werden, ohne die Industrie über Gebühr zu belasten und industrielle Produktion in Deutschland und Europa zu gefährden? Die Europäische Kommission gewichtete die industriepolitischen Ziele für einen stabilen Binnenmarkt stärker als dessen Einschränkung. Demgegenüber entstehen allerdings durch Stoffpolitik, anderen Umweltgesetzgebungen und Klima‐ und Energiepolitik offensichtlich Zielkonflikte.

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Wirtschaft: Selbstverpflichtungen

Nichteisen(NE)-Metalle - die unverzichtbaren Klimaschützer

„Metalle pro Klima“ zeigt Leistungen und Potenziale der Nichteisen-Metallindustrie beim Klimaschutz auf. Best-Practice-Beispiele unterstreichen den wissens- und technologiebasierten Ansatz und die Lösungskompetenz beim Klimaschutz. Nichteisen(NE)-Metalle - die unverzichtbaren Klimaschützer.

Metalle pro Klima - Klimaschutz und Ressourceneffizienz finden in den Unternehmen statt

Metalle pro Klima: das sind bereits über drei Jahre erfolgreiche Industriekommunikation. Dass Ökologie und Ökonomie keinen Widerspruch bilden müssen, diese Botschaft setzt die Initiative der Nichteisen-Metallindustrie im kontinuierlichen Dialog.

Freiwillige Selbstverpflichtung des Fachverbandes Primäraluminium

Eine freiwillige Selbstverpflichtung des Fachverbandes Primäraluminium von 1997 an die damalige Umweltministerin Dr. Merkel wurde von den Aluminiumhütten weit übertroffen. Zugesagt war eine Reduzierung der Klimagase CF4/C2F6 (so genannte Perfluorcarbone, PFCs) um 50 % - durch besondere Anstrengungen konnten tatsächlich 90 % der Emissionen reduziert werden. Ein voller Erfolg für das Instrument der freiwilligen Selbstverpflichtung – vor allem aber ein Beweis für das Engagement der Industrie beim Klimaschutz.

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Wirtschaft: Partner/Kooperationen

dena-Energieeffizienzkongress

"Metalle pro Klima" ist Partner des Energieeffizienzkongresses, der von der dena (Deutsche Energie-Agentur) jährlich durchgeführt wird.

EnQ - die Initiative für Energie-Intelligenz des ZVEI

EnQ - die Initiative für Energie-Intelligenz des ZVEI lädt ein, die enormen Einsparpotentiale intelligenter Technologien zu entecken - in den Bereichen Privater Haushalt, Industrie und dem Öffentlichen Sektor. www.en-q.de

Initiative Zink

Die Initiative Zink ist ein Zusammenschluss von Zinkerzeugern, Zinkrecyclern, Halbzeugproduzenten, Anwendern, wie z.B. der Feuerverzinkungsindustrie und der Hersteller von Zinkverbindungen in Deutschland. Initiative Zink

BDI-Initiative Wirtschaft für Klimaschutz

Um die besondere Verantwortung der deutschen Wirtschaft für den Klimaschutz zu unterstreichen, haben sich führende Unternehmen unter dem Dach des BDI zur Initiative „Wirtschaft für Klimaschutz“ zusammengeschlossen. mehr...

BDI-Klimastadt

Die Klima-Stadt ist ein Projekt der BDI-Initiative „Wirtschaft für Klimaschutz“. Auf der Internetseite werden klimafreundliche Technologien und industrielle Anwendungen vermittelt. In der virtuellen Stadt finden Sie auch Best-Practice-Beispiele zum Klimaschutz aus der Nichteisen-Metallindustrie, z. B. zum Thema Zink-Solarthermie oder innovatives Recycling von Aluminium und Kupfer.

Das DGNB Zertifikat - Recycling für die Welt von morgen

Die Bau- und Immobilienwirtschaft befindet sich in einem grundlegenden Wandel: Energieeffizienz, Ressourcenschutz, Gesundheit im Wohn- und Arbeitsumfeld, Wertstabilität und Risikominimierung rücken in den Fokus. Die Rahmenbedingungen und Marktinteressen ändern sich – Gebäude werden in Zukunft anders geplant, gebaut und betrieben. mehr...

EurActiv-Veranstaltung Europäischer Industrie-Dialog Brüssel-Berlin

EurActiv-Veranstaltung Europäischer Industrie-Dialog mehr...

BDI-Bericht über die Weltklimakonferenz COP19, Warschau 11.-23.11.2013

Die polnische Hauptstadt Warschau war diesjährige Gastgeberin der 19. UN-Klimakonferenz (COP19/CMP9) vom 11. - 23. November 2013. Ziel der Konferenz war es, ein umfassendes Klimaschutzabkommen vorzubereiten, dass Verpflichtungen für alle Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer enthalten und im Jahr 2015 auf der UN-Klimakonferenz in Paris verabschiedet werden soll.

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Wirtschaft: Links

BDI-Positionspapier

Kernbotschaften der deutschen Industrie zu den Erwartungen an die COP17 in Durban und die zukünftige Klimapolitik mehr...

BDI-Faktencheck Klima

Der Faktencheck Klima, am 23. Juli 2013 vom Bundesverband der Deutschen Industrie veröffentlicht, möchte einen Beitrag zu einer sachlichen und lösungsorientierten Diskussion leisten. mehr...

BDI-BMU Broschüre "Green Economy in der Praxis"

Gemeinsame Studie von BDI und Bundesumweltministerium zeigt 22 Erfolgsbeispiele. Vorteile für gesamte industrielle Wertschöpfungskette.

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Politik: Bund

Koalitionsvertrag CDU-CSU-SPD

"Wir bekräftigen unseren Willen, die internationalen und nationalen Ziele zum Schutz des Klimas einzuhalten" heißt es im neuen Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD. mehr...

Integriertes Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung

Im Rahmen ihrer Klausurtagung in Meseberg beschloss die Bundesregierung am 23. August 2007 die Eckpunkte des integrierten Energie- und Klimaprogramms (IKEP). Mit dem Programm sollen die europäischen Richtungsentscheidungen vom Frühjahr 2007 bezüglich Klimaschutz, Ausbau der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in ein nationales Maßnahmenpaket umgesetzt werden. Der Kabinettsbeschluss vom 5. Dezember 2007 zur Umsetzung des IKEP hat 29 Maßnahmen definiert. Insgesamt soll das IKEP eine Minderung der CO2-Emissionen um 40 % gegenüber 1990 erreichen.

Stellungnahme der WirtschaftsVereinigung Metalle zum NRW-Klimagesetz

Im Rahmen der Verbändeanhörung zu einem Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes in Nordrhein-Westfalen hat die WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM) im Sommer 2011 eine Stellungnahme abgegeben. mehr...

G8/G20-Gipfelerklärung und Fact Sheet

Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Merkel zum G20-Gipfel am 18. / 19. Juni 2012 in Los Cabos (Mexiko) und Fact Sheet: G-8 Action on Energy and Climate Change (englisch) mehr...

Klimaschutzgesetzt NRW

Der Landtag von Nordrhein-Westfahlen hat in seiner Sitzung am 23. Januar 2013 das erste deutsche Klimaschutzgesetz mit gesetzlichen Klimaschutzzielen verabschiedet und ist damit dem Gesetzentwurf der Landesregierung gefolgt.

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Politik: EU

Studie der Europäischen Umweltagentur (EUA)

Es gebe derzeit keine Schätzungen über die künftigen Kosten des Klimawandels, heißt es in einer Studie der Europäischen Umweltagentur (EUA). Festgestellt werden könne, dass die Schäden infolge von Extremwetterereignissen inflationsbereinigt von neun Milliarden Euro in den 1980er Jahren auf mehr als 13 Milliarden in den 2000er Jahren angestiegen seien.

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Politik: UNO/Völkerrecht

Klimawandel - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 32-33/2010)

Aus Politik und Zeitgeschichte - Klimawandel mehr...

Ergebnis der Bonner Klimakonferenz Juni 2010

In Bonn haben vom 1. bis 11. Juni 2010 die Arbeitsgruppen der Signatarstaaten der Klimarahmenkonvention (AWG-LCA) und des Kyoto-Protokolls (AWG-KP) getagt, um die nächste UN-Klimakonferenz in Mexiko (COP 16) vorzubreiten. Zum Abschluss der Klimakonferenz wurde vom Chair ein neuer Verhandlungstext vorgelegt, in den auch die Kopenhagener Übereinkunft eingearbeitet wurde: "Advance draft of a revised text to facilitate negotiations among Parties". Auf der UNFCCC-Zwischenkonferenz vom 2. bis 6. August 2010 in Bonn soll dieser so überarbeitet werden, dass ihn alle Staaten als Verhandlungsgrundlage akzeptieren.

Petersberger Klimadialog

Ergebnis "Petersberger Klimadialog" 2. Mai 2010 mehr...

Copenhagen Accord

Statt eines verbindlichen Abkommens wurde am Ende der Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 nur ein unverbindlicher Minimalkonsens erreicht - der „Copenhagen Accord“ oder Kopenhagener Vereinbarung Link-Text mehr...

Klimapolitik international: UN-Klimakonferenz in Kopenhagen

Gutes Klima – Schlechtes Klima? Statt eines verbindlichen Abkommens wurde am Ende der Klimakonferenz in Kopenhagen nur ein unverbindlicher Minimalkonsens erreicht - der „Copenhagen Accord“. Es gab weder verbindliche und global akzeptierte Reduktionsziele für Treibhausgase noch kam es zur Übereinkunft zu fairen Wettbewerbsbedingungen für die Wirtschaft im Rahmen einer internationalen Klimapolitik.

Klimarahmenkonvention

Im Jahr 1992 wurde in Rio de Janeiro die Klimarahmenkonvention (UNFCCC) der Vereinten Nationen unterzeichnet. Vorausgegangen waren völkerrechtliche Verträge wie z. B. 1987 das Montreal-Protokoll, das den Schutz der Ozonschicht zum Gegenstand hat. Durch die Rahmenkonvention konnte der Grundstein für weitere UN-Klimakonferenzen gelegt werden, die schließlich 1997 zum Beschluss des Kyoto-Protokolls führten.

Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP)

Die weltweiten Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel reichen laut einem neuen UN-Bericht bei weitem nicht aus: Die Konzentration von Treibhausgasen wie Kohlendioxid in der Atmosphäre ist seit 2000 um etwa 20 Prozent gestiegen.

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Wissenschaft: Studien

EEFA-Studie

Die Untersuchung stellt die Zusammenhänge zwischen Klimavorsorgepolitik, Wettbewerbsfähigkeit und politischen Vorgaben dar. Die ökonomischen und ökologischen Wirkungen einer an den Vermeidungskosten der CO2-Minderung ausgerichteten Politik der Klimavorsorge werden analysiert und den Zusatzkosten der gegenwärtigen Instrumenten- und Zielvielfalt gegenübergestellt.

"Klimawandel in NRW. Wie das Klima NRW verändert"

Das NRW-Klimaschutzministerium hat Anfang Juni 2012, aufbauend auf einem Fachbericht des Landesumweltamtes LANUV, eine Broschüre zum Thema „Klimawandel in NRW. Wie das Klima NRW verändert“ aufgelegt. Für diese 32 Seiten umfassende Broschüre hat das LANUV die verfügbaren Temperatur- und Niederschlagsmessungen der vergangenen 100 Jahre für Nordrhein-Westfalen ausgewertet. mehr...

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Wissenschaft: Berichte

Stern-Report

Der Stern-Report (Stern Review on the Economics of Climate Change) ist ein am 30. Oktober 2006 veröffentlichter Bericht des ehemaligen Weltbank-Chefökonomen und jetzigen Leiters des volkswirtschaftlichen Dienstes der britischen Regierung, Nicholas Stern. Der im Auftrag der britischen Regierung erstellte rund 650 Seiten starke Bericht untersucht insbesondere die wirtschaftlichen Folgen der globalen Erwärmung. Auf wissenschaftlicher Seite wurde der Bericht sehr unterschiedlich bewertet. Das britische Finanzministerium zitiert im Internet zahlreiche positive Stellungnahmen. Von einigen Wissenschaftlern wurde Stern aber auch scharf kritisiert, insbesondere seine Schadensschätzungen seien übertrieben.

IPCC-Bericht

Der vierte Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) der Vereinten Nationen ist der jüngste Bericht in einer Reihe, die regelmäßig den wissenschaftlichen Kenntnisstand über die globale Erwärmung zusammenfasst. Die im Abstand von fünf bis sechs Jahren herausgegebenen IPCC-Berichte gelten weithin als Konsensposition innerhalb der klimatologischen Fachwelt, was den Einfluss des Menschen auf das Erdklima betrifft. Vorgängerberichte erschienen 1990, 1995 und 2001. Zusammen mit Al Gore wurde dem IPCC im Jahr 2007 der Friedensnobelpreis verliehen.

UBA-Klimaschutz-Strategie

Das deutsche Umweltbundesamt (UBA) ist die zentrale Umweltbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Es gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. In dem Bericht von Juni 2008 fordert das UBA eine Minderungsverpflichtung von 40 % bis 2020 gegenüber 1990. Deutschland als Vorreiter im Klimaschutz soll so die 30 %-Minderung der EU unterstützen.

Abschlussbericht Klimaschutzdialog Wirtschaft und Politik

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen im Jahr 2010 den Klimaschutzdialog „Wirtschaft und Politik“ ins Leben gerufen. Die vier eingesetzten Arbeitsgruppen zu „Klimaschutz im Gebäudebereich“, „Klimaschutz und Finanzwirtschaft“, „Klimaschutz in Gewerbe und Industrie“ sowie „Klimaschutz und Produkte“ hatten zum Ende des Jahres 2010 ihre Ergebnisberichte vorgelegt. Die NE-Metallindustrie war in der AG "Klimaschutz in Gewerbe und Industrie" vertreten. Am 7. Februar 2011 hat Dr. Röttgen gemeinsam mit den Vorsitzenden der Arbeitsgruppen den Abschlussbericht zum Klimaschutzdialog Wirtschaft Politik im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

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