Fünf neue Glühöfen und eine optimierte Prozessführung ermöglichen eine weitere Erhöhung der Energieeffizienz bei Alunorf. Erreicht wird dies durch Verbrauchseinsparungen, die bei Strom 4,9 Millionen Kilowattstunden (kWh), bei Erdgas 9,8 Millionen kWh und bei Schutzgas rund 17 Millionen kWh betragen. Die damit einhergehende Einsparung von CO2-Emissionen beträgt 8.300 Tonnen jährlich.
Im Walzprozess sorgt das Glühen für die gewünschte Feinstruktur des Aluminiums. Dazu wurden bisher die vom Walzprozess erhitzten Alurollen von 180 Grad auf unter 60 Grad abgekühlt und später wieder auf 480 Grad Glühtemperatur aufgeheizt. Jetzt können die walzwarmen Alurollen direkt in die neuen Öfen gefahren werden. Die vorhandene Restwärme wird dank neuer Erkennung und Berechnung des jeweils verbleibenden Energiebedarfs optimal ausgenutzt.
Insgesamt wurden 7,5 Millionen Euro in die neue Glühofengruppe investiert. Das Bundesumweltministerium hat die Glühöfen mit 1,5 Millionen Euro gefördert. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) weihte die Anlage am 6. Oktober 2011 offiziell ein.

