Hinter den Buchstaben CIS verbergen sich die Anfangsbuchstaben der Metalle Kupfer (Cu), Indium (In) und Selen (Se). CIS Solarzellen nutzen eine Verbindung dieser drei Metalle, um aus Sonnenlicht elektrischen Strom zu gewinnen. Damit kann das teure und energieintensive Reinstsilizium, wie es in herkömmlichen Solarzellen enthalten ist, ersetzt werden. Für die CIS Technologie reicht bereits eine zwei Tausendstel Millimeter dünne Schicht aus, um das gesamte Sonnenlicht einzufangen. Dabei wird ca. 10 % der eingefangenen Sonnenenergie in Strom umgewandelt.
Die materialsparende Dünnschichttechnik und unsere kontinuierlich arbeitenden Herstellungsprozesse haben das Potential, die Produktionskosten der CIS Solarzellen zukünftig um bis zu 50 % im Vergleich zu kristallinen Siliziumsolarzellen zu verringern. Die dafür benötigte Maschinen- und Prozesstechnik wird jetzt von uns entwickelt.
Mit effizienten und kostengünstigen Solarzellen wird die Stromerzeugung im nächsten Jahrzehnt insbesondere im Sonnengürtel der Erde eine Alternative zu
fossilen Ressourcen und vermeidet klimaverändernde CO2-Emissionen.

