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Hans-Jürgen Schmidt, Leiter Produktökologie

Best Practice Beispiele Hydro Aluminium Rolled Products GmbH
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Das Unternehmen

Adresse
Hydro Aluminium Rolled Products GmbH Aluminiumstraße 1 41515 Grevenbroich
 

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Best Practice: Ressourceneffizienz durch Aluminiumfolie

Weltweit entstehen etwa 20 Prozent aller Treibhausgasemissionen in Verbindung mit der Nahrungsmittelherstellung und -distribution. Etwa ein Drittel der erzeugten Lebensmittel verderben.

In diesem Zusammenhang haben Verpackungen eine Schlüsselstellung, da sie Lebensmittel bedarfsgerecht portionieren und auf dem Weg zum Konsumenten schützen. Verpackungen mit Aluminiumfolie sind hier ein Paradebeispiel für geringsten Materialeinsatz bei gleichzeitig unübertroffenem Produktschutz. Das bedeutet
- weniger Verderb von Produkten und damit Erhalt der eingesetzten Ressourcen
- besserer Vitaminerhalt
- Verzicht auf Kühlung bei aseptischen Verpackungen
- Einsparung beim Transport durch geringeres Gewicht

Doch rechtfertigt der Aufwand für die Verpackung den damit erzielbaren Schutz des Füllgutes?

Betrachtet man beispielsweise die Klimawirkungen einer Tasse Kaffee unter Berücksichtigung des Lebensweges - Anbau der Kaffeepflanze, Rösten der Bohnen, Distribution und Aufbrühen beim Konsumenten - zeigt eine Studie für die European Aluminium Foil Association (EAFA), dass der Beitrag der Verpackung (500g Beutel) mit 1 - 2 Prozent sehr gering ist. Die größten Umweltwirkungen sind mit der Kaffeeproduktion und dem Erhitzen des Wassers verbunden. Wird durch die Qualität der Verpackung der Verderb nur um einige Prozent reduziert, hat sich der Verpackungseinsatz unter Klimaaspekten bereits gelohnt. Zudem hat der Verbraucher entscheidenden Einfluss auf den sogenannten Kohlenstoff-Fußabdruck, z. B. indem er die Kaffeemaschine nach Gebrauch ausschaltet, bedarfsgerechte Verpackungsgrößen wählt und keinen überschüssigen Kaffee aufbrüht, der dann weggekippt wird.

Wir können also selbstbewusst sagen, dass Verbundverpackungen mit Aluminiumfolie empfindliche Lebensmittel sehr ressourceneffizient schützen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.


Für den Genuss einer Tasse Milchkaffee (fast 160 g CO2) gewährleisten
aluminiumfolienhaltige Kaffeeverpackungen (weniger als 2 g CO2) bestmöglichen Aromagehalt und reduzieren damit Produktverluste.